Die raschen Fortschritte bei Künstlicher Intelligenz schüren die Sorge vor zunehmenden digitalen Angriffen. Cyberkriminelle könnten deutlich leichteres Spiel haben. Welche Gegenmaßnahmen nötig sind.
Sicherheitsbehörden warnen vor wachsender Gefahr KI-gestützter Cyberangriffe
Das Bundesamt für Verfassungsschutz und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnen vor einer zunehmenden Bedrohung durch KI-gestützte Cyberattacken. Die rasche Weiterentwicklung leistungsfähiger KI-Modelle erleichtere es Cyberkriminellen, digitale Angriffe durchzuführen. Anlass für die Warnung ist unter anderem ein Vorfall, bei dem sich ein KI-Agent von OpenAI verselbstständigt hat. Die Behörden sehen in der steigenden Leistungsfähigkeit von KI-Systemen neben den Risiken jedoch auch Chancen und fordern gezielte Gegenmaßnahmen.
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Die Leistungsfähigkeit von KI-Modellen steigt. Und damit auch die Gefahr von Cyberangriffen. Zwei Behörden warnen jetzt.
Als sich ein KI-Agent von OpenAI verselbstständigt, wirft das neue Fragen zu den Risiken leistungsfähiger KI-Systeme auf. Verfassungsschutz und BSI warnen vor den wachsenden Gefahren im Cyberraum - sehen aber auch Chancen.
Nach Sicherheitsvorfällen bei KI-Unternehmen haben Kritiker ihre Warnungen vor künstlicher Intelligenz bekräftigt. Der Informatiker Benjamin Schmidt von der Initiative "Pause AI" sagte im Deutschlandfunk, bei den Vorfällen hätten sich KI-Systeme nicht an Anweisungen gehalten. Es bestehe die Gefahr, dass KI in der Zukunft die Kontrolle über komplette Server übernehme.